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iPLAN-Modul Umlaufplan |
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| Umlaufpläne
regeln die Reihenfolge der Züge, welche durch bestimmte Fahrzeuge gebildet
werden. Sie sind nicht nur für einen wirtschaftlichen Eisenbahnbetrieb,
sondern zunehmend für Fahrzeugbeschaffung und strategische Angebotsplanung
z.B. bei SPNV-Ausschreibungen unverzichtbar.
Die Schwierigkeit bei der wirtschaftlich und technisch optimalen Umlaufplanung besteht in den fast unendlichen Möglichkeiten des Verknüpfens der einzelnen Zugfahrten, da vielfältige Zielkriterien unterschiedlicher Gewichtung zu berücksichtigen sind. Ohne wissenschaftlich fundierte technische Hilfsmittel ist es dem Bearbeiter unmöglich, sinnvolle Varianten oder die günstigste Gestaltung des Umlaufes zu ermitteln. Mit iPLAN sind diese Probleme nun endgültig passé. Das Programm prüft in Minutenschnelle einige Hunderttausend Umlaufvarianten. Dabei ist es nicht nur selbstverständlich, dass die Umläufe in sich geschlossen sind, sondern dass die von iPLAN generierten Umlaufpläne auch mehrtägig und wochentaggenau sind. Mehrere Iterationsstufen der bekannten Ungarischen Methode, die für das Umlaufprogram weiterentwickelt wurde, sorgen für beste Umlaufergebnisse. Optimiert werden dabei nicht nur die Anzahl der benötigten Fahrzeuge, sondern auch die gleichmäßige Laufleistungsverteilung und die zusammenfassende Gruppierung der Umlauftage. iPLAN trägt dadurch den heutigen Anforderungen des Bahnverkehrs besonders gut Rechnung. Alternativ ist eine Umlaufoptimierung durch Exhaustion möglich. Mehrere gleichwertig errechnete Umlaufvarianten werden dem Konstrukteur zur Auswahl angeboten. Die Präferenzvariante kann wahlweise mit einer übersichtlichen grafischen oder tabellarischen Darstellung ausgegeben werden. Bei Bedarf können z.B. Wartungs- oder Reinigungszeitpunkte vorgegeben und damit in die Optimierung einbezogen werden. Weiterhin wird durch Laufleistungszähler der Verbrauch von Betriebsstoffen berücksichtigt; für alle Umlaufvarianten sind statistische Angaben direkt abzulesen. Spezielle betriebliche Bedingungen werden in Form von Zwangsübergängen einbezogen. Zwangsübergänge unterbrechen die Optimierung zur automatischen Festlegung der Übergänge, wenn der Bearbeiter dies für sinnvoll erachtet. Damit können alle denkbaren Besonderheiten, wie z.B. das Wenden gekuppelter Zugteile in Kopfbahnhöfen, abgebildet werden. Die Umlaufplanung kann für ein Fahrplanjahr unter Nutzung der Regelverkehrstagesregelungen des Fahrplans oder für eine konkrete Kalenderwoche – dann unter Beachtung aller Feiertagsabweichungen oder Ferienregelungen – erfolgen.
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